WEBER Familientag 2017

Das Interesse war groß, der Andrang riesig, die Stimmung bestens – Erstmals lud die Geschäftsleitung alle Weber-Mitarbeiter und deren Familien am Samstag, den 15. Juli zu einem großen Familientag ein – Eine Einladung, die offensichtlich gerne und sehr zahlreich angenommen wurde. Rund 900 Besucher – Mitarbeiter und deren Familienangehörige, aber auch Ruheständler – kamen im Werk in der Industriestraße zusammen, um gemeinsam einen wunderschönen Tag zu verbringen. Der Familientag war als Dankeschön für alle Mitarbeiter für ihren engagierten Einsatz gedacht wie auch für ihre oftmals schon jahrzehntelange Treue zum Familienunternehmen.

Das Mitglied der Geschäftsleitung, Dr. Markus Weber, freute sich in seiner Begrüßung im eigens für die Feier aufgestellten Festzelt über den in dieser Form nicht erwarteten Zuspruch. Die große Resonanz seiner Mitarbeiterschar nebst interessierter Angehöriger sei für ihn ein Beleg für die große Verbundenheit zum Unternehmen. „Wir waren von der Rückmeldung mit 900 angemeldeten Personen sehr positiv überrascht“, erklärte er. Herzliche Grüße übermittelte er von den drei Geschäftsführern, Dr. Johannes Weber, Michael Weber sowie Georg Weber, die leider an dem Tag nicht anwesend sein konnten. Das Familienfest sei – so Dr. Markus Weber – von seinem Vater bereits bei der Einweihung der neuen Fertigungs- und Montagehalle im November 2016 angekündigt worden. Wichtig sei es der Geschäftsleitung dabei gewesen, dass es tatsächlich ein Fest für die ganze Familie werden soll. „Mein Sohn schaut mich oft mit großen Augen an und fragt, was wir eigentlich für Maschinen herstellen und wie groß sie sind. Ich denke, dass es vielen von Ihnen sicherlich auch so geht“, mutmaßte er. Weber baue keine besonders schicken Maschinen und sie seien auch nicht gerade sexy. Aber die Teile, die auf Weber-Maschinen produziert oder verarbeitet werden, begegneten uns Tag für Tag in unserem Umfeld und Alltag. „Wir haben sicherlich 100 Mal am Tag ein Teil in der Hand, das über eine Weber-Maschine gelaufen ist“, zeigte er sich sicher. Jeder Mitarbeiter könne daher zurecht sehr stolz darauf sein, tagtäglich einen Beitrag hierfür zu leisten.

Die Qualität von Weber spreche für sich. „Aktuell geht es uns sehr gut. Wir haben eine ausgezeichnete Auftragslage und sind bis 2018 voll ausgelastet“, freute er sich. Die Resonanz sei so stark, dass die Kunden sogar noch mehr in Auftrag geben würden; man aber mittlerweile an die Kapazitätsgrenzen gestoßen sei. Natürlich sei es manchmal so, dass es, wenn sehr viel zu tun sei und man unter einer hohen Arbeitsbelastung stehe, ab und an mal „knirsche“. Dennoch sei der Zusammenhalt im Unternehmen sehr gut. Bis jetzt habe man noch immer jedes Problem gemeinsam lösen können. Sicherlich werde man den vorhandenen Auftragsberg auch weiterhin – so gut wie in der Vergangenheit – Schritt für Schritt noch mehr abarbeiten können. Schon immer sei dabei die Kontinuität einer der Eckpfeiler im Familienunternehmen gewesen. Sehr freue man sich daher auch, dass mit seinem Cousin, Ludwig Weber, die zweite Person der vierten Generation nun mit an Bord der Geschäftsleitung sei. „Gemeinsam werden wir dafür Sorge tragen, dass wir unser Unternehmen auch in den kommenden Jahrzehnten so erfolgreich wie bislang weiterführen“, sicherte Dr. Markus Weber zu. Dies könne aber nur gemeinsam mit den Mitarbeitern gelingen. Für sie alle habe man als Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung diesen Familientag initiiert, wozu er allen viel Spaß wünschte. Sein Dank galt allen, die sich in die Vorbereitung des Familientages eingebracht hatten.

Um allen Besuchern einen schönen und auch informativen Tag zu bereiten, konnte das Werk in der Industriestraße bei einem Betriebsrundgang besichtigt werden. In den verschiedenen Abteilungen stellten die Mitarbeiter ihre Berufsbilder vor und gaben gerne Antworten auf alle Fragen rund um die Produktionsverfahren. Großes Interesse zeigten insbesondere auch die jüngsten Besucher. Diese konnten sich ein Bild von dem Ort machen, an dem Mama oder Papa den Tag verbringen, wenn sie nicht zu Hause sind. Überhaupt war an diesem Tage besonders an die Kinder gedacht. Während die Erwachsenen in gemütlicher Runde beisammen saßen, konnten sich die Jungen und Mädchen auf der Hüpfburg so richtig austoben. Zudem war ein eigener Kinderraum eingerichtet mit tollen Mal-Aktionen sowie dem allseits beliebten Kinderschminken. So war für jedes Familienmitglied in jedem Alter etwas geboten.

Grundstein für die technisch ausgereiften Produkte und den Erfolg des Unternehmens sind seine hochqualifizierten und treuen Mitarbeiter. Viele bleiben von der Lehre bis zur Rente im Unternehmen. Nicht selten sind auch ganze Generationen einer Familie bei Weber beschäftigt. Kapital für die Zukunft sind insbesondere die Auszubildenden, die sich seit Jahrzehnten im Haus aus- und weiterbilden. Beim Familientag waren dann auch alle vertreten: vom Lehrling bis zum langjährigen Mitarbeiter! Erfreulicherweise waren auch viele Ruheständler der Einladung gerne gefolgt. Unter ihnen waren beispielsweise Manfred Greser und Günther Diller, die bis zu ihrem Ruhestand zusammen in der Fertigung arbeiteten. Manfred Greser war 36 Jahre für Weber tätig, Günter Diller sogar 49 Jahre. Die Wiedersehensfreude war groß, als sie Roland Jakob sowie Gerhard Schwemmlein trafen. Roland Jakob ist seit 1971 – mittlerweile also 46 Jahre – im Unternehmen beschäftigt. Er arbeitete zusammen mit Manfred Greser und Günther Diller zunächst in der Fertigung. Mittlerweile ist er aber ins Büro gewechselt, wo unter anderem die Kalkulation mit zu seinem Aufgabenbereich zählt. Ruheständler Gerhard Schwemmlein arbeitete ebenfalls 49 Jahre bei Weber – und zwar in der Elektro-Abteilung. „Das Familienfest ist eine wirklich gute Idee. Es ist schön, wieder einmal in den Betrieb zu kommen und zu sehen, wie sich das Unternehmen entwickelt hat, was es Neues gibt – und natürlich auch, um ehemalige Arbeitskollegen wieder zu treffen“, freuten sich die Vier, die viele Erinnerungen austauschten und auch über die ein oder andere lustige Anekdote lachten. An ihre Arbeitszeit denken die drei Ruheständler gerne zurück: „Das war eine schöne Zeit und das Betriebsklima hat immer gepasst!“

Noch ganz am Anfang seiner beruflichen Karriere bei Weber steht beispielsweise Daniel Fillweber aus Rothenkirchen. Der 17-Jährige befindet sich derzeit im ersten Lehrjahr als Industriemechaniker. Auch er freute sich über die Möglichkeit, seinen Eltern seine Arbeitsstätte zeigen zu können. „Mir macht meine Ausbildung viel Spaß, besonders weil sie so vielseitig und abwechslungsreich ist“, erzählte er. Im ersten Jahr werden ihm – wie allen Azubis im technischen Bereich – die Grundfertigkeiten in der Lehrwerkstatt an Maschinen und Anlagen der neuesten Technikgeneration vermittelt. Im zweiten Lehrjahr wird er die Abteilungen des Betriebes durchlaufen. Im letzten Lehrjahr werden die Azubis mit Spezialkenntnissen vertraut gemacht und lernen den Arbeitsplatz näher kennen, an dem sie später weiterbeschäftigt werden.

Am Ende war es ein rundum gelungener Familientag, der allen sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Immer wieder war auch der Wunsch nach einer Fortsetzung zu hören. Die Verantwortlichen freuten sich sehr über die tolle Resonanz. Die Besucher ihrerseits zeigten sich beeindruckt von dem, was sie zu sehen und vor allem auch zu hören bekamen. So war nämlich – neben dem leiblichen Wohl – auch für die zünftige musikalische Umrahmung bestens gesorgt; und zwar mit der eigenen Betriebsmusikkapelle. Für die Weber-Band, die fast ausschließlich nur aus Weber-Mitarbeitern besteht, war es der zweite große Auftritt, hatte sie doch bereits im vergangenen Jahr die Einweihung der neuen Fertigungs- und Montagehalle umrahmt.